Gute Geschichten für Kinder

Gute Geschichten für Kinder

Gute Geschichten für Kinder

Kinder brauchen Geschichten. Unter diesem Motto lädt das Robert-Musil-Literatur-Museum im Jahr 2010 Persönlichkeiten ein, einem jungen Publikum gute Geschichten, von denen sie selber fasziniert sind, zu erzählen.

Viriginia Beardshaw, die Geschäftsführerin der britischen Gesellschaft „I CAN“, die sich mit der Förderung der Kommunikationsfähigkeit von Kindern beschäftigt, weist darauf hin, dass es ein guter Start für die kindliche Kommunikation ist, wenn die Eltern sich viel mit ihren Kindern unterhalten und mit ihnen Wortspiele spielen. Wichtig ist vor allem, dass sich Eltern Zeit für ihre Kinder nehmen und dass man gemeinsam Spaß hat. Als ganz zentral sieht es Beardshaw auch an, dass Eltern ihren Kindern Geschichten vorlesen. Kinder brauchen also Geschichten und zwar gute. Im Robert-Musil-Literatur-Museum gibt es für Kinder und Eltern ab 2010 die Möglichkeit, solche Geschichten kennen zu lernen.

Gute Geschichten gibt es im Robert-Musil-Literatur-Museum
einmal im Monat, immer an einem Freitag ab 15:00
Eintritt frei!
Altersempfehlung: ab 5 Jahren

Anmeldung erbeten unter Tel.: 0463-501429 bzw. E-Mail an klagenfurt@musilmuseum.at
Adresse: Musilhaus, Bahnhofstraße 50, im Parterre rechts, 9020 Klagenfurt
www.musilmuseum.at

Programmvorschau für das Sommersemester 2010:
19. Februar // Dagmar Travner
5. März // Arno Rußegger
9. April // Christine Wetzlinger-Grundnig
7. Mai // Gabriele Rußwurm-Biró
11. Juni // Sieglinde Jug
2. Juli // Heimo Strempfl

Trauer um Franz Marenits (1954-2010)

Franz Marenits

Franz Marenits (1954-2010)

Wir trauern um Franz Marenits, Verlagsleiter des Drava Verlages, der am 10. Januar 2010 verstorben ist. Mitte 2007 übernahm er die Leitung des Verlages, und in den zweieinhalb Jahren seither setzte er mit seinen Kolleginnen und Kollegen sehr erfolgreich die Arbeit seines Vorgängers Thomas Busch fort. Einer der letzten Höhepunkte seiner Verlagsarbeit war neben Messeauftritten in Ljubljana und Wien zweifellos der Durchbruch mit dem Gedichtband des chinesischen Lyrikers Leung Ping-Kwan auf der Frankfurter Buchmesse vergangenen Herbst. Vor seiner Tätigkeit beim Drava Verlag war er Öffentlichkeitsarbeiter und langjähriger Verlagslektor des Wieser Verlages.

Inmitten der Vorbereitungen für das Frühjarsprogramm 2010 hat uns Franz Marenits völlig unerwartet für immer verlassen. Er hinterlässt seine Frau mit Tochter und Sohn.

Die Verabschiedung von Franz Marenits findet
am Dienstag, den 19. Januar 2010
um 14.00 Uhr
in Klagenfurt-Annabichl statt
.


Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Drava-Verlags

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Lojze Wieser samt Verlagsteam in Gedenken an Franz Marenits, seinen langjährigen Freund und einstigen Mitarbeiter:

So möchten wir Dir das Epitaph, welches France Prešeren 1839 seinem Freund Emil Korytko aufs Grab geschrieben hat, frisch übersetzt nachrufen:

Naj zgrudi smrt človeka
človestvo ostane, z njim
do poznega še veka
živi, kar zanj storim

Wenn auch der Mensch vergeht,
die Menschheit bleibt; mit ihr
in allen Zeiten besteht,
was er ihr gab.

(France Prešeren, slowenischer Dichter, 1800–1849, »Goethe der Slowenen«)

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Wir haben mit Franz Marenits nicht nur einen höchst engagierten Verleger und einen Mann des Wortes, wir haben einen Freund, der dem Klagenfurter Musil-Haus und seinen MitarbeiterInnen sehr verbunden war, verloren.

Heimo Strempfl, Robert-Musil-Literatur-Museum

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Der Tod von Franz Marenits hat große Betroffenheit in der IG Autorinnen Autoren ausgelöst. [...]

Franz Marenits hat zu denjenigen Lektoren, Herausgebern und Verlegern gehört, mit denen Autor/inn/en und Kolleg/inn/en auf Buchmessen tagelang im Gespräch stehen konnten. Diese Gespräche waren nie langweilig, nie oberflächlich. Man konnte sie im Frühjahr auf der Leipziger Buchmesse beginnen und im Herbst auf der Frankfurter Buchmesse und bei der Buch Wien fortsetzen, mit dem Gefühl, ein Gespräch mitten im Satz unterbrechen und genau dort wieder aufnehmen zu können, wo man das Gespräch unterbrochen hatte. Franz Marenits stand für Substanz, Kontinuität und Verläßlichkeit. Das Programm des von ihm geleiteten Drava Verlages ist ein bleibender Beleg dafür.

Wir verabschieden uns von ihm mit Dankbarkeit für seine Freundschaft und in großer Trauer.

Gerhard Ruiss, Martin Höfer, Traude Korosa, Dieter Scherr IG Autorinen Autoren, Buchmessen-Planung und -Betreuung Wien

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Wir trauern um Franz Marenits, unseren Freund und Verleger.
Franz hat in verschiedensten Projekten für ein Anderes Kärnten gekämpft und sich dabei vorausgabt.
Er war einer von uns.
Das UNIKUM-Team

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Dem wollen wir uns voll anschliessen.
Er war auch einer von uns und von diesem Haus in der Badgasse 7.
raj und Verein Innenhofkultur

rajSILVESTER

Silvesterstück von JULIAN HOLL

am 29.12.2009 ab 20 Uhr
im RAJ

geöffnet ab 17 Uhr
Badgasse 7, 9020 Klagenfurt
Veranstalter: raj & Verein Innenhofkultur

Ob früher im Künstlerhaus oder jetzt im raj – Sylvester feiern wir vor – um am 31. Ruhe zu haben

u.a. mit:
- CULTURE GROOVE: Gianni, Mark & Ludwig
- Julian Holl
- Richie Klammer

www.innenhofkultur.at

Lesung Brandstetter/Gstättner/Widner

Kärnten 3 liest.

Alois Brandstetter – „Cant lässt grüßen“ (Residenz)
Egyd Gstättner – „Der Untergang des Morgenlands“ (Picus)
Alexander Widner – „Kreitzberg“ (Drava)
Drei Autoren lesen aus ihren Werken:
Nach dem sehr erfolgreichen Erstversuch im letzten Jahr (Lesung aus: E. Gstättners: „Der Mensch kann nicht fliegen. Der letzte Tag des Carlo Michelstaedter“) veranstaltet das Büro für internationale Beziehungen für seine internationalen Gaststudierenden, für alle an der Universität Lernenden, Lehrenden und Arbeitenden sowie für alle Literaturbegeisterten ein Lesefest, bei dem drei renommierte Kärntner Schriftsteller Kostproben aus ihren heuer erschienenen brisanten Werken geben:
Alois Brandstetter lässt im Namen Immanuel Kants einen Brief nach Klagenfurt schreiben. Egyd Gstättner lässt Robin Hood erzählen, wie er sternhagelvoll von uns gerast ist und Alexander Widner portraitiert ein modernes Schilda, in dem manche Experten die Stadt Klagenfurt wiedererkennen.

Ort:

K 0.01 (Stiftungssaal, Servicegebäude)

Zeit:

17.12.2009, 19:30 – 21:00

Eine Veranstaltung der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Büro für Internationale Beziehungen

Info: https://campus.uni-klu.ac.at/

Lesung: Robert Schindel

Mein mausklickendes Saeculum, Gedichte

am Donnerstag, den 17.12. um 19.30 Uhr

Musilhaus, Klagenfurt
Bahnhofstraße 50, 1. Stock, Veranstaltungssaal

Robert Schindel
Geboren 1944 in Bad Hall/OÖ. Seine Eltern, als jüdische Kommunisten im NS-Widerstand tätig, wurden nach Auschwitz deportiert. Schindel überlebte unter falschem Namen in einem Kinderheim der ‚Volkswohlfahrt’. Von 1999 bis 2002 Jury-Vorsitzender des Ingeborg-Bachmann-Preises. Lebt seit 1986 als freier Schriftsteller in Wien.

Werke (Auswahl):
Ein Feuerchen im Hintennach (1992), Gebürtig (1992), Die Nacht der Harlekine (1994), Immernie (2000), Fremd bei mir selbst (2004), Mein liebster Feind (2004), Wundwurzel (2005), Mein mausklickendes Saeculum (2008).

„Als ich aus meiner Tastatur einige

Wintersinfonien herausnudelte und nachpfiff

Machte sich eine kleine Stunde breit, zog

Mich heraus aus dem Saeculum.“

„Sich einringeln“ in Gedanken und Worten, auf dass es schwerfalle, sich wieder „herauszuringeln“: so beschreibt Robert Schindel selbst Lust und Gefahr seiner Gedichte. Sein poetisches Ich flektiert seine Wirklichkeit, zerstößelt sie, wickelt sie in sich ein. Landschaften, Stätten und Mythen, Poetologisches, Sprache und Wahrheit, Leben und Sterben und vor allem die Liebe tauchen herauf. Aufs Neue erweist er in diesem jüngsten Band sowohl sein Können als auch seine unerschrockene Zeitgenossenschaft.

„Robert Schindel beherrscht das ganze Instrumentarium der Poesie […]. Die Pauke begleitet seine Lyra. Da haut er mächtig drauf. Das ergibt den typischen Schindel-Sound aus Wiener Melange, jüdischer Litanei und deutscher Wortspielakrobatik, einen herrlich disharmonischen Dreiklang, dem man sich kaum entziehen kann, wenn man sich ihm einmal ausgesetzt hat.“ (Wulf Segebrecht, FAZ)

Eine Veranstaltung des Musil-Instituts

Info:
https://campus.uni-klu.ac.at/va/
http://www.suhrkamp.de/buecher/

Lesung: Murmeljagd

Wolfram Berger liest Ulrich Becher: Murmeljagd

am 10.12.09 um 19.30 Uhr

Musilhaus, Klagenfurt
Bahnhofstraße 50, 1. Stock, Veranstaltungssaal

Ulrich Becher

Geboren 1910 in Berlin, studierte Jura und war der einzige Meisterschüler von George Grosz. Sein erster Roman Männer machen Fehler (1932) wurde 1933 von den Nationalsozialisten als ‚entartete’ Literatur verbrannt. Becher verließ Deutschland, lebte in verschiedenen europäischen Städten und floh 1941 nach Brasilien, lebte ab 1944 in New York. Er kehrte 1948 nach Europa zurück und lebte zunächst in Wien, wo er mit dem Theaterstück Der Bockerer (zus. mit Peter Preses) großen Erfolg hatte. 1954 ließ er sich in Basel nieder, wo er 1990 starb. Murmeljagd erschien erstmals 1969.

Albert Trebla, Wiener Journalist und Jagdflieger im Ersten Weltkrieg, flieht im Frühjahr 1938 mit seiner Frau aus dem von deutschen Truppen besetzten Österreich auf Umwegen ins Engadin. Aber für den Verfolgten gibt es in der vermeintlich freien Schweizer Bergwelt keine Zuflucht. Trebla fühlt sich durch eine Serie rätselhafter Todesfälle bedroht und immer mehr in die Enge getrieben.

Mit Murmeljagd ist einer der großen Romane der deutschen Literatur über Vertreibung und Exil, über das Leben im Ausnahmezustand, über Wahn und Bedrohung, absurde Irrtümer und eine Menschenjagd wieder zugänglich. Ulrich Bechers Lust an Sprachexperimenten, seine Vorliebe für ausgefallene Charaktere und sein politisches Engagement kulminieren in einem psychologischen Entwicklungsroman, der gleichzeitig Politthriller ist – immer vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung mit dem Faschismus.

„Meine Idee war, den Antikriminalroman zu schreiben, der in einer kriminellen Epoche spielt.“ (Ulrich Becher)

Der Roman wurde zum 100. Geburtstag des Autors von Wolfram Berger als Hörbuch eingelesen.

Eine Veranstaltung des Musil-Instituts

Info:
https://campus.uni-klu.ac.at/
http://bergerwolfram.at/cms/

Lesung: Elisabeth Faller und Gerard Kanduth

NEUE TEXTE

Mi, 9. 12. 09, 19 Uhr 30

Musilhaus
Klagenfurt, Bahnhofstraße 50/1

Elisabeth Faller, geb. 1959, Grafenstein/Kärnten, Bankkauffrau. Generalsekretärin im Vorstand des Kärntner Schriftstellerverbandes, organisiert Kulturveranstaltungen und lebt in Gmünd. Lyrik- und Prosa-Arbeiten in Literaturzeitschriften und Antologien.

Gerard Kanduth, geb. 1958 in Lienz/Osttirol, Rechtsmittelrichter für Zivilsachen am Landesgericht Klagenfurt. Seit 2002 Präsident des Kärntner Schriftstellerverbandes. Aphosistische Gedanken-Lyrik und essayistische, satirische Prosa. Buchveröffentlichungen: Entsprechungen (1999), Der Wal auf der Festplatte (2000), Strandung (2002).

Eine Veranstaltung der GAV-Kärnten.

Wörtherseemandle-Post: 5.12.09

Wörtherseemandle Del Vede

Wörtherseemandle Del Vede

KÄRNTEN ERZÄHLT WIEDER

Lange Nacht für >Licht ins Dunkel< des ORF
Stimmungsvolle Lebensgeschichten, Erinnerungen, Legenden, Sagen und Märchen aus 1001 Kärnten

Samstag 5. Dezember 2009
Beginn 16 Uhr zur Dämmerung
Kulturzentrum Jazzclub Kammerlichtspiele, Kardinalplatz, Klagenfurt

Musikalische Begleitung: Trompeter Hans Lassnig
Moderation: Märchenerzähler Del Vede

Keine Eintrittsgebühr, statt dessen ist zumindest eine Geschichte an drei Freunde weiterzuerzählen, gemäß Chlagenvurter Postverordnung V/XXII/A.D.MMIX

link: Artikel Kleine Zeitung

Vorschau: „gelocht“ Film von Dagmar Travner

Die IG Autorinnen und Autoren Kärnten lädt zur

FILMVORFÜHRUNG IM MUSILHAUS KLAGENFURT

Am Montag, dem 16. November um 19:30 Uhr

‘gelocht’

in Anwesenheit der Filmemacherin Dagmar Travner

mit anschließender Podiumsdiskussion

Moderation: Angelika Hödl

gelocht

gelocht
DVD, Farbe, 27min, 2005

Mitwirkende:

Heike, eine Häkelkünstlerin: Sabine Müller-Funk
Clara, ihre Tochter: Maria Lebzelter
Lotte, eine Lochkünstlerin: Ingrid Markowitsch
Marzipan, ein Galerist: Jörg Markowitsch

Objekte: Barbara Bernsteiner
Barbara Höller

Musik: Cordula Bösze

Kamera: Peter Gold
Kai Gold

Schnitt: Peter Gold
Dagmar Travner

Buch und Regie: Dagmar Travner

Produktion: cinematography, 2005

Heike, eine Häkelkünstlerin, ist mit ihrer 13jährigen Tochter Clara und mit Lotte, einer Lochkünstlerin, in ein abgelegenes Landhaus gezogen. Seit drei Jahren leben sie in extremer Einsamkeit, die zunächst ihre Kreativität erstickt, dann aber in einem Akt der Befreiung zum Ausbruch gelangt.

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Dagmar Travner: 1959 in Klagenfurt geboren und aufgewachsen, bilingual Italienisch-Deutsch erzogen, lebt seit 1981 in Wien. Als Autorin und Kulturpublizistin tätig; schreibt für den „morgen“ (NÖ Kulturzeitschrift) und die „Frankfurter Hefte“.

www.travner.at



Texte-Abend vom 27.10.2009

Texteabend

Texteabend, Foto: Johanna König

Aus dem Protokoll von Johanna König:

Jan Bayer las seine Laudatio auf die Volksküche in Klagenfurt, Barbara Decker-Feichter las besondere Gedichte, Mario Oppelmaier las von einer Night-Club Prinzessin und erzählte von einem Ort, wo Adler und Ehre nicht mehr nisten, Markus Böhm las die Geschichte Der Koffer, Edeltraud Pirker las vom Gemüsegarten als Lebensuhr, sowie dem Leinenstoff als Mottenverweigerer und Johanna König las davon, was Einer zu ihr sagte und davon, was Einer für sie tut.

Ankündigung: Buchpräsentation von Horst-Dieter Sihler

Der Wieser-Verlag präsentiert

Horst-Dieter Sihler

Am Anfang war die Poesie

Donnerstag, 29. Oktober 2009, 19:30 Uhr
Musilhaus, Bahnhofstraße 50/1
9020 Klagenfurt

Horst-Dieter Sihler: Am Anfang war die Poesie

Horst-Dieter Sihler: Am Anfang war die Poesie

Horst Dieter Sihler über seine Rückkehr zur Literatur:

Als ich jung war, schrieb ich zehn Jahre lang Gedichte, war in den Anfängen des Forum
Stadtpark schon eine sogenannte „Hoffnung“ der jungen österreichischen Lyrik, bis ich
plötzlich aufhörte, weil ich meinte, die Poesie nur noch auf der Leinwand zu finden,
schrieb dann Filmkritiken und Essays, reiste zu Filmfestivals kreuz und quer durch
West- und Osteuropa, gründete selber Festivals und Programmkinos, heiratete spät,
zog aufs Land, bekam Kinder, wurde geschieden, überwand eine schwere Krankheit…
das Übliche halt.
Jahrzehnte waren vergangen. Dann passierte etwas Merkwürdiges. Mein Sohn fand ein
längst verschollen geglaubtes Tagebuch mit etwa hundert Gedichten von mir aus der
Zeit um 196o. Aus der Distanz eines halben Jahrhunderts konnte ich mein eigenes
lyrisches Frühwerk studieren, erlebte seltsame Deja-vu’s und aus der Selbst-Analyse
meines lyrischen Ichs von damals entstand dieses Buch. Exemplarisch ist hier
nachzuvollziehen, wie sich ein lyrisches Talent entwickelt, wie ein Dichter entsteht und
warum. Über Nacht begann ich, wieder Gedichte zu schreiben. Frühe Gedichte, späte
Gedichte. Am Anfang war die Poesie, am Ende auch.

Alfred Kolleritsch:

Danke für Deinen Ruf aus der Urzeit. Leider gefallen meinen jungen Mitlesern
Deine Gedichte so, daß sich mich drängen, sie in ein Heft zu nehmen. Wann werde ich Dich wieder einmal
sehen, um mit Dir das Dahinrasen der Zeit zu besprechen.

link: Wieser Verlag

über Horst-Dieter Sihler und sein Buch

Das war der Texteabend am 20. Okt. 2009

Johanna König schickte mir soeben folgenden lebendigen Bericht vom heutigen Texteabend mit der Bitte um Posting, ein Wunsch, dem ich gerne nachkomme :)

Texteabend 20.10.09

Texteabend 20.10.09

Liebe Dagmar, ich hoffe, daß die Übertragung des aktuellen Fotos vom heutigen Texte-Abend klappt und Du das Bild verwenden kannst, um es ins Netz zu stellen!

Es kam dann noch Jan Bayer dazu, wir gingen aber um 19.15 geschlossen zur Lesung von Hans Gigacher in den Vortragssaal des Musilhauses und darüber hinaus vergaßen wir, obwohl wir uns das vorgenommen hatten und wahrscheinlich über das eigene Vorlesen der Texte, noch ein Foto zu machen, auf dem auch Jan Bayer zu sehen gewesen wäre! Trotzdem ist es mit dem Selbstauslöser meiner Kamera ein gutes Bild geworden und von links also zu sehen: Karl Brenner ( er las wieder aus „Der Botschafter aus Atlantis“), Mario Oppelmayer (er las seine Lyrik), Johanna König (aus Phantastische Geschichten1979-1981: „Hochzeit von Himmel und Meer), Edeltraud Pirker (las eine Geschichte, wie aus dem Hades geschrieben, hochliterarisch, großartig) und Barbara Decker-Feichter (sie las das Stoßgebet der Literatin).

Mit lieben Grüßen, Johanna

Impressionen der Langen Nacht des Lesens

So gestaltete sich bei der IG Autorinnen/Autoren Kärnten
die Lange Nacht der Museen im Musilhaus (3. Oktober 2009)

Letzte Vorbereitungen vor der Lesung

Letzte Vorbereitungen vor der Lesung

Johanna König eröffnet die Lange Nacht des Lesens

Johanna König eröffnet

Johanna König eröffnet

Jede/r Lesende hatte fünf Minuten Lesezeit, es gab 3 Durchgänge

Alle lesenden Autorinnen/Autoren

Alle lesenden Autorinnen/Autoren

Das Publikum hörte aufmerksam zu

Das Publikum hörte aufmerksam zu

Eine fröhliche Runde

Eine fröhliche Gruppe

Die letzte Leserunde fand nach Mitternacht im Büro der IG statt

Letzte Leserunde

Letzte Leserunde

Johanna König überwachte Abend und Lesezeit peinlich genau mit ihrer Eieruhr ;)

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Johanna König mit Eieruhr

Podiumsdiskussion: Schlechte Werte – gute Aussichten?

Johanna König begrüßt die Gäste

Johanna König begrüßt die Gäste

Zur nahen Zukunft der allgemeinen Entwicklungen und der Verhältnisse in Kärnten:
Kulturpolitik, Medienpolitik, Bildungspolitik, Gesellschaftspolitik

Moderation: Gerhard Ruiss (IG Autorinnen Autoren Österreich)

Es diskutieren: Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ), Albert Gunzer (BZÖ), Rolf Holub (Die Grünen), Evelyn Schmid-Tarmann (Die Grünen), Wilfried Thaler (ÖVP)

Die Diskutierenden

v links n rechts: Houb, Schmid-Tarmann, Ruiss, Mathiaschitz, Gunzer, Thaler

Die Podiumsdiskussion mit den politisch verantwortlichen Parteien hat zum Ziel, die Kulturprogramme, Kulturvorhaben und Kulturförderungen des offiziellen Kärnten zu thematisieren.

Das Publikum

Das Publikum

Das Publikum ist herzlich eingeladen mitzudiskutieren :)

am 7.10.2009 um 19 Uhr 30

im Veranstaltungssaal im Musilhaus

Klagenfurt, Bahnhofstraße 50 / 1. Stock

Lange Nacht des Lesens 2009

Lange Nacht des Lesens 2009

Lange Nacht des Lesens 2009

von links: Albert Spitzer (Naturgartenthema-Sachbuch), Esther Hebein (Prosa-Lyrik, Menschenhandel), Horst Dieter Sihler (aus seinem neuen Buch „Meine Gedichte des 20.Jh.“, Wieser, Sept.2009), Edith Darnhofer-Demár (aus  „Wie Marilyn Monroe nach Kärnten kam“, Heyn, Okt.2009), Johanna König (aus „Phantastische Geschichten 1977-1979″, div. Regionalzeitschriften Steiermark 1979), Dagmar Travner (aus „Leere Hüllen, Löcher“), Margarethe Kollmitz (Lyrik aus Maria Rain), Karl Brenner (aus „Der Botschafter aus Atlantis),

2. Reihe von links: Mario Oppelmayer (Lyrische Prosa, gesellschaftskritisch), Barbara Decker-Feichter (Gedichte und Kurzgeschichten),  Barbara Tisal-Krahl (langjähriges Vorstandsmitglied der IG Kärnten, keine Lesung)

3. Reihe von links: Karin Pozetti (Gedichte, gesellschaftskritische Ansätze), Albert Tisal (Prosa, NS-Vergangenheit in Kärnten), Markus Böhm (Kurzgeschichten aus dem Gailtal und Alltagserlebnisse humoristisch betrachtet), Bernhard Wurzer (Gedichte und Gedanken), Sigrid Strauß (Selbstreflexionen-Monologe, Katzengedichte), Roland Zingerle (aus „Mordbuben“, Heyn, 2009), Hildegard Vogt (Alltagslyrik, sozialkritische Versuche).
Nicht auf dem Bild, haben in der ersten Runde auch gelesen:
Jan Bayer (vulgo Jürgen Strenge, aus „Auf hoher See“),  Hubert Tassatti (aus „Hineingeschüttet in die Ewigkeit“, Denkmayer 2008)

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